Wenn die Chefin der (sich sozialdemokratisch nennenden) Partei, die den deutschen Bundeskanzler stellt, es nicht einmal aushält, einem jüdischen US-Senator aus der Demokratischen Partei von Präsident Biden zuzuhören, dessen Familienmitglieder im Holocaust ermordet wurden, weil sie ihm unterstellt, nicht klar an der Seite des jüdischen Staates Israel zu stehen, und in großer öffentlicher Geste ihre Teilnahme an seiner Buchlesung absagt (ein Gespräch war nicht vorgesehen), dann zeigt es die gesamte Schieflage der Politik. Willy Brandt hätte sich anders verhalten. Ich habe Bernie Sanders am Freitag zu einem Gespräch in Berlin getroffen - ein Wiedersehen mit einem klugen Kopf, das ich um nichts in der Welt missen möchte. @faznet www.faz.net/aktuell/feuilleton/sanders-in-...
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